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Sicherheitspolitisches Seminar 2016 in Damflos




Waren die zentralen Fragen, die von rund 100 Teilnehmern bei einer Sicherheitspolitischen Veranstaltung der Kreisgruppe Hunsrück-Trier in Damflos  mit Spannung verfolgt wurden.

Eines vorneweg, eine wirkliche Antwort darauf kann zurzeit wohl niemand geben.



Dr. David Th. Schiller

Einen aktuellen Überblick über die Ziele und die militärische Lage im Kampf gegen den IS skizzierte mit seinem fundierten Hintergrundwissen Dr. David Th. Schiller. Als langjähriger Berater von Sicherheitsorganen und anerkannter Terrorismusexperte machte er wesentliche Aspekte deutlich: „Die Kämpfer des IS sehen jede militärische Niederlage als Prüfung Gottes und ein Zeichen dafür, dass sie sich in ihren Bemühungen bisher nicht genug angestrengt haben.“ Diese Tatsache erhöht erheblich die Wahrscheinlichkeit von Anschlägen in Europa. Ein Indikator für diese These ist die Verkürzung der Intervalle von Selbstmordanschlägen in den Metropolen dieser Welt. „Der IS verfügt über eine perfekte Werbe-und Marketingabteilung, die es über moderne Medien versteht junge Menschen in der ganzen Welt für Ihre Ziele zu radikalisieren.“ Darüber hinaus gab er einen Überblick über die Lage im Bürgerkriegsland Syrien. Angesprochen auf die sogenannte „Flüchtlingskrise“ sei diese in Deutschland wohl eher eine „Verwaltungskrise“ gewesen. Trotz der immer vorhanden Gefahr, dass sich in den Flüchtlingswellen auch IS-Kämpfer verbergen, sollte man grundsätzlich keinem dieser traumatisierten Kriegsflüchtlinge die Hilfe verwehren.



Marco Seliger Chefredakteur „loyal“

15 Jahre nach Nine-Eleven: Wenig ist gut in Afghanistan, war der Arbeitstitel des Vortrages vom Chefredakteur der Verbandszeitschrift „loyal“ Marco Seliger. Gerade zurück mit frischen Eindrücken aus diesem zerrissenen Land erläuterte er die momentane militärische und wirtschaftliche Lage. „Auf unabsehbare  Zeit sind das afghanische  Militär sowie die Polizei-und Sicherheitskräfte ohne Hilfe der ausländischen Einsatzkontingente nicht in der Lage die Sicherheit eigenverantwortlich zu übernehmen.“ Die über das ganze Land verteilte Stammes- und Clanstruktur mache es einer Zentralregierung in Kabul nicht möglich effizient zu arbeiten. Korruption sei nicht zu unterbinden und auch der Anbau von Mohn als Rohstoff von Opium und Heroin sei wieder auf einem Höchststand angelangt. Wie der Alltag der Bundeswehr im Jahre 2016 dort  aussieht,konnte er aus Sicht der eingesetzten Soldaten schildern. „Viele bereits mehrfach eingesetzte Militärberater sind am Rande der Resignation angelangt, da kaum Fortschritte zu erkennen sind und man immer wieder bei Level null beginnen muss.“ so Seliger.



Kreisvorsitzender bedankt sich bei Oberst a.D. Sanden

Der Landesvorsitzende der Landesgruppe Rheinland-Pfalz Oberst a.D. Joachim Sanden gab als Letzter im Bunde den anwesenden Teilnehmer einen Überblick über den Auftrag und die Neuausrichtung des Reservistenverbandes. „Viele positive Neuerungen haben die Rahmenbedingungen für den Reservedienst deutlich verbessert, woran zu erkennen ist, dass die Bundeswehr das Potenzial der Reserve für ihren Auftrag erkannt hat.“ In Bezug auf die Landesgruppe wurden weitere Entwicklungsschritte und Leuchtturmprojekte vorgestellt.



Kreisvorsitzender SFw d.R. Andreas Gerth mit Marco Seliger

Der Kreisvorsitzende SFw d.R. Andreas Gerth bedankte sich bei den anwesenden Teilnehmern und zeigte sich erfreut über die hohe Akzeptanz für die Veranstaltung, die sich in der hohen Teilnehmerzahl widerspiegelte. Besonders hob er den Einsatz der RK Damflos hervor, die sich für den organisatorischen Ablauf  verantwortlich zeigte. „Die RK Damflos ist ein gutes Beispiel für eine funktionierende und in der Gemeinde integrierte Reservistenkameradschaft“.

Text: Redaktion
Bilder: Klaus Angsten, Michael Gehm
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