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Standortentscheidung für Mainz




Mainz, 26.10.2011

In einem kurzfristig einberufenen Pressegespräch mit Vertretern der Medien und Ministerien konnte der stv. Befehlshaber im WB II, BrigGen Jürgen Knappe, als Standortältester Mainz zu den Entscheidungen des Ministers für Mainz Stellung nehmen. Unterstützt wurde er durch die Leiterin BwDLZ Mainz, Frau ROAR’in Angelika Weckerling, dem Kdr LdsKdo RLP, Oberst Rolf Stichling und dem Kdr FJgBtl 251, OTL Michael Flüchter.  Das vorweggenommene Fazit lautet; es hätte schlimmer kommen können.

Die erwartete Auflösung des WBK II und des FJgBtl 251 hat der General bestätigt, und zusätzlich die Auflösung des Bundeswehrdienstleistungszentrums  (StoV) Mainz bekannt gegeben. Zusätzlich soll am Standort Mainz ein Zentrale Sanitätsversorgung und ein Karrierecenter für Nachwuchsgewinnung stationiert werden. Erhalten bleiben die Sportfördergruppe Mainz und mit ca. 150 Soldaten die Zivile Aus-und Weiterbildungs- Betreuungsstelle Mainz. Das Landeskommando wird aufgestockt und bleibt in Mainz.

Insgesamt werden ca. 400 Soldaten und zivile Mitarbeiter (von 800) am Standort Mainz erhalten bleiben. Ein entsprechender Realisierungsplan wird in den nächsten Monaten erwartet. Der Umstrukturierungszeitraum wird vermutlich 5-6 Jahre andauern. Als Zeitraum für die Auflösung des WBK II wurde  2012 oder 2013 angegeben. Ein noch zu erstellender Infrastrukturplan würde festlegen, welche der beiden Kasernen erhalten bleibt. Dabei hätte die Kurmainz-Kaserne die bessere Ausgangsposition.

Frau ROAR’in Weckerling stellte fest, dass es für das Zivilpersonal keine Kündigungen geben wird. Sie hoffe, dass mit Abfindungen für das freiwillige Verlassen der Bw, Vorruhestandsregelungen, Härtefallregelungen sowie mit Versetzungen im Einverständnis mit den Betroffenen der erforderliche Personalabbau erfolgen kann. Eine Versetzung von Zivilangestellten, anders wie bei Soldaten, z.B. von Mainz nach Idar-Oberstein sei nicht zumutbar.

 

Text: Elmar Jacques
Foto: Andreas Kutscher



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