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Tag der Bundeswehr 2015 in Koblenz




Tag der Bundeswehr 2015

Am 13. Juni 2015 fand der erste bundesweite „Tag der Bundeswehr“ an 15 Standorten über das ganze Land verteilt statt.
In RLP fand die Veranstaltung in
Koblenz statt. Die Verantwortlichen wählten zwei dazu zwei unterschiedliche Örtlichkeiten aus.

Auf dem Zentralplatz eröffnete das Heeresmusikkorps Koblenz um 10:00 Uhr die Veranstaltung moderiert von Andreas Kunze von RPR1. Nach den daran anschließend gezeigten Filmen zu „60 Jahre Bundeswehr“ brachte Django Reinhardt mit seiner Gypsy-Music die Zuschauer so richtig in Schwung. Er wurde abgelöst von Manfred Gniffke der Vieles zu Koblenz und die Bundeswehr erzählen konnte. An der anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Thema „Wozu brauchen wir die Bundeswehr?“ nahmen der Innenminister von RLP Roger Lewentz, die CDU Vorsitzende RLP Julia Klöckner, Weihbischof Jörg Michael Peters, Django Reinhardt und Generalmajor Jürgen Weigt, Kommandeur Zentrum Innere Führung (die Reihenfolge der Namen ist dem Programm entnommen) teil. Zum Ausklang der Veranstaltung konnten die Zuhörer dann noch einmal Django Reinhardt und das Heeresmusikkorps genießen.

Mit dem Bus-Shuttle konnten die Besucher zur Falckenstein Kaserne fahren. Hier gab es doch einige enttäuschte Gesichter. Wer eine Show von Bw Großgerät erwartet hatte wurde bitter enttäuscht. Als einziges Kettenfahrzeug war ein Biber vor Ort, der insgesamt viermal im Laufe des Tages seine Brücke ablegte und wieder aufnahm. Der Biber wurde zusammen mit einer Amphibie M3, einem MAN 5- Tonner, einem VW 181 und einem LKW mit M-Boot von der WTD 41 aus Trier zur Verfügung gestellt. Neben einigen wenigen aktuellen LKW der Bw waren noch ein SAN-Boxer und ein San-Eagle zu sehen. Diese beiden Fahrzeuge waren in die Vorführung „Rettungskette“ eingebunden.

Was die Vorführung eines zivilen Hubsteigers und einiger Roboterfahrzeugen mit der Bw zu tun haben erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Blick.
Als aktiver Teilnehmer am Stand der Wehrtechnischen Studiensammlung habe ich mit Vielen der leider Wenigen (ca. 500) die den Weg in die etwas abseits gelegene Sporthalle fanden zum Teil sehr interessante Gespräche zum Thema „Uniformen und Ausrüstungen in 60 Jahren BW“ geführt. Hier möchte ich die Gelegenheit nutzen und allen Lesern von
Loyal, die mir zu dem Thema Unterlagen zukommen ließen, zu danken.

Die ganze Veranstaltung machte insgesamt, wie viele Besucher bestätigten, den Eindruck eines Tages der zivilen Rettungs- und Sozialdienste bei dem die Bundeswehr zu Gast war.
Vom einstigen größten Garnisonsstandort mit Hunderten von Kettenfahrzeugen ist nicht mehr viel geblieben. Aber an einem solchen Tag so wenig an Waffen und Gerät zu zeigen ist doch etwas zu wenig. Es drängt sich die Frage auf, inwieweit der fast ausschließlich mit SAN – Diensten versehene Standort Koblenz hier richtig gewählt war. Dies ist nicht negativ gegenüber den Sanitätsdiensten gemeint. Hier wurde sicher Alles getan was möglich war. Nur was man nicht hat kann man nicht zeigen (oder sich besorgen. Die Redaktion). Laut Angabe der
Rheinzeitung Koblenz waren an diesem Tag 4000 Besucher vor Ort. Diese Zahl ist nicht sehr hoch. Möglicherweise ist sie der zu geringen und viel zu späten Werbung mit noch dazu wenig auffallenden Plakaten zuzuschreiben. Diese hellblau gestalteten Plakate und Flyer vielen in unserer bunten Umwelt kaum auf. Nur wenige Menschen brachten diese Farben mit der Bundeswehr in Verbindung. Eine frühzeitige Bekanntmachung dieses Vorhabens auch außerhalb derjenigen Medien, die von Soldaten und Reservisten und sowieso an der Bw interessierten Bürgern genutzten Quellen hätte mit Sicherheit zu mehr Teilnahme der Bevölkerung geführt.

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