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Landesgruppe Rheinland-Pfalz

Tradition trotz Reformen ?




Die Rechnung des Verbandes ging auf: Mit 200 Teilnehmern gab es ein Rekordergebnis beim traditionellen ZDF-Seminar, das sich dem spannenden, aber selten öffentlich diskutierten Thema „Tradition in der Bundeswehr“ widmete. Besonders auffällig war der große Anteil junger aktiver Soldatinnen und Soldaten, die mit ihren Kommandeuren die wichtigste sicherheitspolitische Veranstaltung der Reservisten in Rheinland-Pfalz zur Weiterbildung nutzten.

Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Michael Sauer und einem Grußwort des Kommandeurs des Landeskommandos,  Oberst Rolf Stichling, gab M.A. Daniel Hohrath vom Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt einen Überblick über die wechselhafte Entwicklung der Streitkräfte auf deutschem Boden seit dem Mittelalter.

Daran anknüpfend stellte Hauptmann Antje Dierking vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam (früher: Militärgeschichtliches Forschungsamt) anschaulich dar, wie historische Bildung in den Streitkräften gehandhabt wurde  – von den Ritter-Akademien der frühen Neuzeit (16. Jahrhundert) bis zur Bundeswehr-Universität.

Dr. Eberhard Birk vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr beschäftigte sich  schließlich mit der Gegenwart und der Zukunft der Traditionspflege in den Streitkräften und warf dabei kritische Fragen auf, die später in einer lebhaften Podiumsdiskussion erörtert wurden.

Auf dem Podium diskutierten neben Daniel Hohrath und Dr. Birk noch Generalleutnant a.D. Johann-Georg Dora (ehem. stellvertretender General-inspekteur) und Brigadegeneral a.D. Dr. Hermann Hagena (Starfighterpilot im Jagdgeschwader Mölders und Autor einer Mölders-Biographie).

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Dr. Gerd Rupprecht (Landesarchäologe RLP i.R.), seine von Major d.R. Wattin (Nationenbeauftragter Frankreich der Landesgruppe) aktiv unterstützte  Forschungsarbeit über die Mainzer Festungsgeschichte vor.

Im Rahmen des Seminars wurde eine Spende des Landesverbandes an die Oberst Schöttler- Versehrten-Stiftung übergeben wurde, die durch über 300 Euro Spenden der Seminar-Teilnehmer nochmals aufgestockt wurde.

red.

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