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Von „The German Angst“ zum „The German Wunder“,




eine Erfolgsstory vorgetragen vom Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit und Oberst d.R. Dr. h.c. Frank J. Weise, die man auch mit dem Titel „Vom Defizit zum Überschuss“ beschreiben könnte.

Vor einem vollbesetzten Auditorium im Osteiner Hof, die Deutsch Atlantische Gesellschaft Forum Mainz unter Leitung von GenMaj a.D. Christian E.O.Millotat hatte am 24. Mai 2012 wieder zu einem interessanten Vortrag mit dem Thema „Arbeitsmarktpolitik in Deutschland-zwischen Krisenmanagement und Vollbeschäftigung“ eingeladen, trug der Referent in kompetenter und unaufgeregter Weise die Aufgaben und die Erfolge der BAA vor.

Weise, dessen militärische Karriere in Mainz begann und der neben seinen Aufgaben in der BAA auch noch Zeit gefunden hatte, der Bundeswehrstrukturkommission vorzusitzen, hatte keine Mühe die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Vertrauen ist ihm ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit, die er in seiner Zeit als Vorsitzender auch von den bislang sechs Ministern erfahren durfte. Seit zehn Jahren gibt es nun die Bundesagentur für Arbeit mit der Bilanz, dass derzeit 45 Millionen Menschen arbeiten können und 41 Millionen es auch tun.

Ein Vergleich der zur Verfügung stehenden Zahlen im europäischen Rahmen ist wegen der unterschiedlichen Auffassung über den Status der Arbeitslosigkeit nicht möglich. Die BAA geht davon aus, dass ein Mensch der drei Stunden arbeiten könnte und es nicht tut, als arbeitslos gilt.

Die Bundesagentur schreibe es ihrer Arbeit zu, dass Hunderttausende aus der Langzeitarbeitslosigkeit herausgeholt wurden. Gewinner seien alleinerziehende Mütter und die Verlierer seien bei den ehemals gutverdienenden Ehepaaren zu suchen. Die Jugendarbeitslosigkeit sei um 50 Prozent zurückgegangen, aber als älterer Arbeitsloser habe man keine Chancen mehr in Arbeit zu kommen. Die Agenturen seien in der Lage bei Nachfrage der Arbeitgeber innerhalb von 48 Stunden einen Kandidaten für eine freie Stelle zu benennen. Eine Vermittlung fände schon während der Kündigungszeit statt. Die Arbeit der BAA und ihrer Agenturen werde  durch die Politik sehr stark unterstützt.

Weise bezeichnete das Kurzarbeitsgeld als Zahlen für Arbeit, die nicht geleistet wurde. Der Botschafter der USA hätte in einem Gespräch mit ihm diese Maßnahme als unverständlich bezeichnet. Als eine große Herausforderung stellte Weise auch die hohe Anzahl (25 Prozent) der Ausbildungs-, Schul- und Studienabbrecher dar. Ein Problem, dessen Lösung sich oftmals durch das förderale System in Deutschland verzögere.

2025 seien mit 6 Millionen weniger Menschen in Arbeit zu rechnen, deshalb plädiere er für eine gezielte Zuwanderung, die als eine Großaufgabe der Gesellschaft zu bezeichnen sei. Das inländische Potential müsse aber vorrangig genutzt werden und Arbeitslosigkeit sei zu vermeiden.

Text und Bild: Elmar Jacques

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