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Spreefahrt in Berlin, Oberbaumbrücke, im Hintergrund Fernsehturm

Bildautor: Carsten Schröter

Am vergangenem erweitertem Wochenende war eine Frankenthaler Delegation in der Partnerstadt Strausberg zu Gast. Anlass war der zweite Besuch der Reservistenkameradschaft Strausberg.

 

 

Am Donnerstag kurz nach Mitternacht startete die Reise nach Strausberg, ca. 30 Kilometer östlich von Berlin gelegen. Diesmal wurden die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Der ICE brachte uns pünktlich an den ersten Treffpunkt mit den Reservisten aus Strausberg. Die Reise wurde schon Monate im Voraus geplant und so günstig gebucht. Ankunft in Berlin war schon vor 8 Uhr.
So stand der ganze Donnerstag zum Besuch des Spreewaldes zur Verfügung. Lübbenau war einer der Punkt auf unserem mehrseitigen genau geplanten Programm für die nächsten Tage. Die „Gurkenmeile“ wie der Kahnhafen auch wegen seiner vielen Verkaufsständen bezeichnet wird, führt uns in die Welt der Senf-, Salz- und Dillgurken ein. Man konnte sich hier zum zweiten Frühstück nachmals im Biergarten stärken. Bevor es zur mehrstündige Kahnfahrt ins malerischen Lagunendorf losging. Auch wurden die Pause genutzt um Souvenirs für die daheimgebliebenen zu erwerben. Im Sortiment der Händler war sogar Flaschenbier mit Gurkenwasser (Radler).
Diesmal waren wir nicht in der Kaserne untergebrach sondern Übernachteten im Bundeswehrwohnheim in Strausberg.

Der erste offizielle Programmpunkt am Freitagmorgen wurde mit einem kleinem Empfang im Stadtmuseum und der Bürgermeisterin von Strausberg Elke Stadeler begonnen. Im Anschluss bekamen wir durch die Museumsleiterin Christa Wunderlich eine Führung durch das Stadtmuseum sowie durch die Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Abgeschlossen wurde die Führung mit einer Fährenfahrt auf dem Straussee. Danach erhielten wir am Nachmittag eine weitere exklusive Führung. Es ging in das Sonderobjekt 301 Wollenberg bei Bad Freienwalde. Er war einer von drei typengleichen Bunkeranlagen die in der DDR Mitte der 1980er Jahre errichtet wurden. Sie schützte die militärische Troposphärenfunkzentrale 301 der NVA. Die Station gehörte zum Bestand des Einheitlichen Nachrichtensystems der Teilnehmerländer des Warschauer Pakts. Das Ende dieses Tags wurde mit dem Kameradschaftsabend und grillen in der Kaserne verbracht. Es wurde nicht nur Grillfleisch und Würste angeboten, es gab auch selbst zubereitete Soljanka über dem Feuer.

Am Samstag wurden weitere Bunker besucht. Diesmal Zivilschutzanlage auf westdeutscher Seite aus dem Kalten Krieg. Es ging in die Berliner Unterwelten am Blochplatz und im U-Bahnhof Pankstraße. Es wurden Einblicke in die geplante Funktionsweise zweier Zivilschutzanlagen vermittelt. Berlins Wasserwege wurden dann genutzt um die Innenstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zu betrachten. Auf der Spree und dem Landwehrkanal durften wir Berlins legendären Brückenreichtum, denn die Hauptstadt hat mehr Brücken als Venedig, zum Anfassen erleben. Auch eine von Touristen sehr gerne besucht Kneipe, eine Mischung aus Geisterbahn und Kuriositätenkabinett, wurde zum Ausklang des Abends genutzt. Das unstille Örtchen war ein Besuch mit der Gruppe wert.

Der Besuch in Potsdam im Schloss Neues Palais, Park Sanssouci und in den Filmstudios Babelsberg wurde am Sonntag in einen weiteren Tagesausflug nach Berlin umgewandelt. Die am Vortag vom Wasser aus zum Teil beobachteten historischen und modernen Bauten der Metropole wurden jetzt mit Bus, S und U-Bahn angefahren. Hautbahnhof, Kanzleramt, Brandenburger Tor, Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Potsdamer Platz, Fernsehturm, Alexanderplatz, Tierpark und Gedächtniskirche, Pflichtprogramm bei einem Besuch.

Der letzte Vormittag stand zur freien Verfügung, bevor es am Nachmittag wieder mit dem ICE nach Mannheim ging. Jeder hatte noch die Möglichkeit weitere Souvenirs einzukaufen und Sehenswürdigkeiten in Berlin zu besuchen.

Vielleicht gibt es in zwei Jahren mal ein Treffen mit den Kameraden und Freunde aus Strausberg auf dem Strohhutfest in Frankenthal?

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