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Straßensammlung für Kriegsgräber 2022




Bildautor: G.Stein/Design by Yogi

Mit insgesamt €565 übertraf das diesjährige in Bechenheim erreichte Ergebnis der Haus- und Straßensammlung zur Unterstützung der Arbeit der Kriegsgräberfürsorge deutlich den im Jahr 2021 gesammelten Betrag!

Hierfür danken wir allen Spendern, aber auch denjenigen, die sich in ihrer Freizeit als Sammler – bei nicht immer angenehmen November-Wetter – engagierten. In diesem Jahr wurde die Bürgermeisterin Ute Stein nicht nur von den Reservisten Andras Wiesner, Jürgen Michel, Klaus Dietrich und Guido Stein, sondern auch durch das Mitglied des Gemeinderates Frau Angela Sauer, unterstützt. Gerade auch da es vielerorts keine regelmäßigen Sammlungen mehr gibt, freut es uns, diese wichtige Tradition in Bechenheim aufrecht erhalten zu können.

Während vielen Spendern die Ziele der Kriegsgräberfürsorge und die alljährliche Spendensammlung bekannt sind und die Sammler bereits erwarteten, konnten wir auch Nachfragen zu Kriegsgräberfürsorge beantworten. Neben den allgemein bekannten Aktivitäten der Kriegsgräberfürsorge, wie Erhalt und Pflege von Kriegsgräbern im Ausland, gilt es auch noch heute Opfern zu bergen, diese möglichst zu identifizieren und die sterblichen Überreste zur letzten Ruhe zu betten. Bis heute unterstützt der Volksbund Angehörige bei der Suche nach verschollenen Angehörigen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit des Volksbundes der Kriegsgräber liegt in den Ländern des früheren Ostblockes. Insbesondere auch in der Ukraine werden während weiterhin Kriegstote entdeckt – auch bei Schanzarbeiten im dort leider herrschenden Krieg. Wo es die Lage erlaubt, führt der Volksbund die Bergung der Opfer durch. Von den über 300.000 deutschen Kriegstoten in der Ukraine ruhen etwa die Hälfte der Opfer in Kriegsgräberstätten – ebenso viele gelten bis heute als vermisst. In einigen Fällen ist es sogar nach 80 Jahren möglich, einige persönliche Gegenstände der Toten an Angehörige zu übergeben.

Der Volksbund informiert unter https://www.volksbund.de/ ausführlich über seine Arbeit.

Die Sammler haben aber natürlich Verständnis für Absagen mit der Begründung „ich spende lieber für die Lebenden“.

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