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Überfall im Schneetreiben




In den frühen Morgenstunden eines Februar-Samstages, traten die Mitglieder der RK Frankenberg zu ihrem traditionellen Winterbiwak an. Um schneesicher planen zu können, wurde der Übungsraum ins Gebirge zur nahen tschechischen Grenze verlegt. Die Schneeverhältnisse waren jedenfalls mehr als sicher, was uns bei extrem schlechten Sichtverhältnissen vor neue Herausforderungen stellte. Wir nutzen all diese Umstände jedoch zu unserem eigenen Vorteil, teilten uns in zwei Gruppen auf und verlegten mit knappen Informationen und noch knapperen Verpflegungsrationen aber jeder Menge Vorfreude und guter Laune in die Nähe eines zu observierenden Objektes. Durch simulierten Feindkontakt blieb das Fahrzeug aber auf der Strecke liegen und jetzt hieß es plötzlich nur noch: Ausweichen zu Fuß und Erreichen eines Koppelpunktes. Kodierte Koordinaten, dazu noch verschiedene Kartenmaßstäbe und das alles in fremden tief verschneiten Gelände: das Orientieren konnte man nicht gerade als leicht bezeichnen. Außerdem war alles ja auch mit dem anstrengenden Fußmarsch in schwierigem Gelände hinauf zum Fichtelberg verbunden. Gestörte Funkverbindungen und Aufnahme durch Kraftfahrzeuge an den jeweiligen Zielpunkten waren weitere Aufgaben die es zu bewältigen galt. Der erste Teil verlief sehr erfolgreich, weshalb wir auch davon ausgingen, dass der zweite Teil der Biwakausbildung nicht anders ablaufen sollte. Doch wir machten die Rechnung ohne das "Überfallkommando" unser befreundeten RK „Heinrich von Plauen“. Nach der Schneeballschlacht war die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten groß. Schnell wurde eine geeignete Stelle zum Biwakplatz erklärt und ein kleines Feldlager errichtet. Die Arbeitsteilung ging hier von selbst und in kürzester Zeit waren verschiedene Nachtlager errichtet und das wärmende Feuer brannte. Jetzt war die Zeit gekommen, sich über die Vergangenheit und die zukünftigen Ereignisse auszutauschen. Die erste richtige Nahrung dieses Tages in Form einer Bratwurst wurde sehr geschätzt. Trotz der strengen Kälte und des Schneefalls haben alle die Nacht überstanden und sind nach dem Frühstück in Richtung Frankenberg abgerückt. Schon während der Fahrt wurden die Erfahrungen über die Wintertauglichkeit der verschiedenen Ausrüstungsgegenstände diskutiert. Die widrigen Wetterverhältnisse haben von allen viel abverlangt, jeder kann auf das Geleistete stolz sein. Die Gruppen haben sich ihren Aufgaben gestellt und sie gemeinsam bewältigt. Darauf kam es an: Reservisten dienen Deutschland!

Text: JD
Bild: RK Frankenberg

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