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Bundeswehr präsentiert sich auf MDR-Gala




Mit einem Hubschrauber CR 53, 26 Bundeswehr-Soldaten und elf Fahrzeugen präsentierte sich die Bundeswehr auf der Live-Show „Gemeinsam gegen die Flut – Wir sagen Danke!", die der Mitteldeutsche Rundfunk am 6. Juni 2013 live vom Gelände der Dresdner Filmnächte am Elbufer ausstrahlte. Mit der Show erinnerte der Sender unter anderem an die besonderen Herausforderungen für Flutopfer und –Helfer.

Auf dem Gelände der Albertstadtkaserne in Dresden war pünktlich um 17.15 Uhr ein Hubschrauber CR 53 des in Rheine in Nordrhein-Westphalen stationierten Hubschraubergeschwaders 64 gelandet. Die vier Besatzungsmitglieder kreisten dann zum Auftakt der Show über den Elbwiesen, um den Einsatz der Bundeswehr noch einmal nacherlebbar zu machen. Zeitgleich hatten 21 Soldaten in elf Fahrzeugen der in Frankenberg beheimateten Panzergrenadierbrigade 37 zusammen mit anderen zivilen Einsatzkräften auf der Albertbrücke Aufstellung genommen. Koordiniert hatte den Auftritt der Bundeswehr das Landeskommando Sachsen. Unter anderem Andrea Berg, Sarah Connor und Roland Berger waren auf der Veranstaltung zu Gast, auf der der MDR an die Ereignisse während der Flut im Juni 2013 erinnerte.

Mehrere tausend Gäste verfolgten die Show live vor der Bühne am Elbufer. Während der Sendung wurde zu den parallel laufenden Live-Veranstaltungen in die drei Länder geschaltet. Während eines großen Dankeschön-Abends auf dem Marktplatz in Grimma war auch Hauptmann Claudia Kummetat vor Ort. Sie erzählte von ihrem Einsatz: „Ich war im Raum Torgau, Döbeln und Mockritz als Kompaniechefin mit meinen 70 Soldaten zum Deichsichern. Das Hochwasser hat wieder einmal gezeigt, dass man ob mit oder ohne Uniform, ob von den zivilen Einsatzkräften wie THW oder Feuerwehr, von der Bundeswehr oder der Bevölkerung, in Notsituationen zusammenarbeitet und das sehr erfolgreich“, so die 31jährige.

Die MDR-Moderatorin Mareile Höppner sprach gleich zu Beginn der Show auf dem Freiluft-Gelände am Elbufer mit dem Hubschrauber-Piloten Major Thorsten Engelhardt. Er war mit einem Hubschrauber innerhalb von drei Tagen 21 Stunden während des Hochwassers im Einsatz, unter anderem in Canitz, Wurzen, Torgau, Döbeln und Mockwitz. Mit seiner Besatzung transportierte Major Engelhardt so 400 Tonnen Material.
„Einer unserer wichtigsten Einsätze war in Fischbeck, wo ein Deich mittels dreier Lastkähne geschlossen wurde“, erzählt Thorsten Engelhardt. Die Aufgabe der Hubschrauber und ihrer Besatzung war es, eine Verstärkung aus Panzersperren ins Wasser zu werfen, um den bereits durchweichten Deich zu festigen, damit die Lastkähne Halt bekommen.

„Für uns war der Einsatz im Hochwasser eine gute Chance zu beweisen, welche Fähigkeiten wir haben und dass die Hubschrauberstaffel der Bundeswehr sinnvoll eingesetzt werden kann.“ Der 40jährige Major war mehrfach in Afghanistan im Einsatz und transportiert dort unter anderem per Hubschrauber Verletzte. Zur Besatzung des CR 53 gehören neben dem Kommandanten und dem Co-Piloten noch ein Bordmechaniker und ein Ladungsmeister.

4.800 Tonnen Material wurden durch Bundeswehr-Hubschrauber während des Flut-Einsatzes insgesamt transportiert. Hinzu kommen rund 500 Passagiere, darunter zu Evakuierende, Journalisten und Soldaten. 230 Einsätze flogen die Bundeswehr-Piloten und absolvierten 1.200 Flugstunden.

„Für uns ist es eine schöne Sache, dass wir uns hier präsentieren, denn die Bundeswehr war am Hochwasser-Einsatz maßgeblich beteiligt“, freute sich Hauptmann Ralf Becker. Er war mit seinen Kameraden aus Frankenberg, vom Standort der Panzergrenadierbrigade 37, nach Dresden auf die MDR-Gala gekommen.

Cornelia Riedel
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