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Landesgruppe Sachsen

Dresdner Reservisten auf militärhistorischer Exkursion im Reich der „Nachtschwärmer“




Die Reservistenkameradschaft (RK) "Jäger und Schützen" begleitet von Kameraden der RK´n  Meißen,  Dresden IV und von Kameraden der Bundespolizei führte auch dieses Jahr ein mehrtägige militärhistorische Weiterbildung durch.

 
 
Das Ziel war diese Mal Europas größtes Fledermauswinterquartier, welches in den Monaten November bis April 12 Arten der Faltertiere beherbergt. Vor Besetzung durch die Fledermäuse war das Quartier das unterirrtische Holgangsystem mit angeschlossenen Panzerwerken (PzW) des Zentralabschnittes der dt. Befestigungsline Oder-Warthe-Bogen.

 
 
Am Anfang gab es Taktik zum Thema Kampf mit und um Sperren, hier speziell Kampf mit und um Wasserhindernisse. Viele der damals angelegten taktischen Kanäle, Wasserschlösser, Schwenk- und Kipprollbrücken sind heute noch erhalten und funktionsfähig. Mit den zugehörigen  Geländeabschnitten kann man heute noch deren Bedeutung und Funktion nachvollziehen. Von fachkundigen Führern in der „Burschner Schleife“ und im PzW 717 wurde den Teilnehmern viel Wissenswertes über die Gründe des Baues, den Bau selbst und die Kämpfe Anfang 1945 erklärt.

Auf, für manche doch recht anspruchsvollen Wanderungen wurde die Werkgruppe Schill und das insgesamt 32km lange Hohlgangsystem auf eigene Faust erkundet. Einige Kameraden haben dabei mit dem "Bunkervirus" angesteckt. Dem Thema der Weiterbildung entsprechend wurde im ehemaligen „Regenwurmlager“ übernachtet.

Am letzten Tag brach er wieder aus, der "Bunkervirus".  Einige Teilnehmer untersuchten bei der Besichtigung der geheimnisumwitterten „Werkgruppe Ludendorff“ jeden zugänglichen Raum der Panzerwerke und der angeschlossenen Hohlgangsysteme. Schätze fanden sie aber nicht. Wir freuen uns schon auf die nächte Exkursion.

Text: Mario Uhlig
Fotos: M.Uhlig, A.Scholz, C.Hoppe, E.Müller

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