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Eine Frage der Ehre




Interview mit Oberstleutnant d.R. Tobias Krösel, Chef der sächsischen RSU-Kompanie

Herr Oberstleutnant, die RSU-Kompanie ist seit knapp 50 Tagen in Dienst gestellt. Wie steht es um die Motivation?

Die Stimmung ist richtig gut. Die RSU-Angehörigen motivieren sich auch gegenseitig. Es ist ja auch eine Frage der Ehre, sich für die Heimat einzubringen. Das drückt auch der Schlachtruf der Kompanie aus: „FÜR – SACHSEN“.  Wichtig ist es, Motivation und Einsatzbereitschaft durch interessante, hochwertige und fordernde Ausbildung zu erhalten.

Kurz vor der Indienststellung war die RSU-Kompanie mehrere Tage auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz. Was waren die Schwerpunkte der Ausbildung?

Vor allem haben wir Grundlagen vermittelt mit dem Fokus auf Wach- und Schießausbildung. Sicherheit und daraus folgend Handhabungssicherheit im Umgang mit Handwaffen haben eine große Bedeutung. Die größte Herausforderung ist es, alle wieder auf einen Stand zu bringen. Der eine ist letztes Jahr erst aus der Bundeswehr ausgeschieden und mehrfach im Auslandseinsatz gewesen, der andere hat vor 10 Jahren zuletzt Dienst in der Bundeswehr geleistet. Wir haben das berücksichtigt und im Vorfeld genau geplant. So hat haben sich die Tage auf dem Übungsplatz für alle gelohnt.

Wie entwickelt sich der Personalstand?

Bei der Indienststellung Mitte November traten wir mit drei Zügen an und verfügten über 127 Dienstposten. Ab Neujahr hatt die Kompanie über fünf Züge mit 199 Dienstposten vom Schützen bis zum Oberstleutnant. Diese Zahlen sprechen für sich. Ziel ist es, niemanden abzuweisen oder auf später zu vertrösten. Derzeit könnten wir übrigens gut noch ein paar Feldwebel gebrauchen.

Das Interesse bei den sächsischen Reservisten ist also groß?

Ganz eindeutig. Dem Reservistenverband kommt dabei übrigens ein großes Verdienst zu. Die meisten Kompanieangehörigen wurden durch die Landesgruppe Sachsen vermittelt. Eine gewisse Rolle spielt auch unser Motto „Aus Sachsen – Für Sachsen“. Man spürt schon eine starke Heimatverbundenheit.

Viele Angehörige der Regionalen Initiative (RegIni) des Reservistenverbandes sind zu Kompanie gewechselt. Wird diese Struktur damit überflüssig?

Ganz im Gegenteil. Die RegIni – oder RAG Heimatschutz, wie sie jetzt heißt – bleibt wichtiger Partner. Es sind auch gemeinsame Vorhaben geplant. Die Personalbewegung ging in der Anfangsphase der RSU natürlich zunächst nur in eine Richtung. Daraus allein ergibt sich ja schon eine enge Bindung. Im Lauf der Zeit wird sich die RAG auch wieder aus dem Bestand der RSU ergänzen.

Die Kompanie ist dem Landeskommando unterstellt. Fühlen Sie sich gut aufgehoben?

Auf alle Fälle. Wir erhalten jede Unterstützung. Und für das Landeskommando Sachsen gilt: da ist richtig Zug drin. Die Zusammenarbeit ist erfolgreich. Und sie macht Freude. Auch das ist übrigens ein Beitrag zur Motivation.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Interview: Christoph Lötsch
Foto: Ahrendt

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