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Landesgruppe Sachsen

Gedenken und mahnen in Dresden

Auf dem Dresdner Nordfriedhof gedachten am 13.02.2021 Vertreter von Staatsregierung, Landtag, Stadt, Bundeswehr, Polizei und Bürgerschaft der Toten der Luftangriffe auf Dresden vor 76 Jahren am 13. und 14. Februar 1945.

Oberstleutnant d. R. Thomas Leschke und Oberfeldwebel d. R. Robert Oeding beim Gedenken für die Opfer der Bombardierung Dresdens 1945

Bildautor: H.-J. Klaudius

Oberstleutnant d. R. Thomas Leschke und Oberfeldwebel d. R. Robert Oeding beim Gedenken für die Opfer der Bombardierung Dresdens 1945

Bildautor: LG SN

Gedenken

Auf dem Dresdner Nordfriedhof gedachten Vertreter von Staatsregierung, Landtag, Stadt, Bundeswehr, Polizei und Bürgerschaft der Toten der großen Luftangriffe auf Dresden vor 76 Jahren am 13. und 14. Februar 1945.

Der Landesverband Sachsen im Volksbund wählte dieses Jahr unter den zahlreichen Gedenkstätten jene, wo 450 durch die Bombardierung getöteten Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Polizei und Militär nach 1950 bestattet wurden. Den Gedanken der Versöhnung betonen auch die dortigen Gräber von Kriegsgefangenen verschiedener Nationen sowie die Denkmale für die Generäle des Widerstandes Friedrich Olbricht und Hans Oster.

Landesgeschäftsführer des Volksbundes, Major d. R. Dr. Reitz, moderierte und begrüßte Corona bedingt nur wenige dafür umso prominentere Teilnehmer, allen voran der Präsident des Sächsischen Landtags und Schirmherr des Landesverbandes, Dr. Matthias Rößler.

Militärdekan Dr. Thomas Balogh verdeutlichte in seiner Andacht, wie schwierig es bisweilen ist, den im Zweiten Weltkrieg und insbesondere 1945 in Dresden getöteten Menschen gerecht zu werden. In welchem Umfang gerade Einsatzkräfte im vom verbrecherischen Regime geführten Krieg „schuldig“ wurden, weiß man meist nicht. Diese Schuldfrage müsse letztlich eine höhere Instanz klären. Heute zählt Versöhnung. Dem hat sich der Volksbund mit seiner Devise „Versöhnung über den Gräbern“ verpflichtet. Mit einer schlichten Trennung von „Tätern“ und „Opfern“ werde man der Komplexität historischen Geschehens, menschlicher Taten und Untaten nicht gerecht.

Die Kranzniederlegung begleitete für die Landesgruppe Sachsen der stellvertretende Landesvorsitzende Oberstleutnant d. R. Thomas Leschke. Das unverzichtbare Lied vom Guten Kameraden auf der Trompete intonierte Oberfeldwebel d. R. Robert Oeding als Vertreter des Reservistenspielmannszuges Sachsen.

Zum Abschluss der Zeremonie verlas Landtagspräsident Dr. Rößler das allen Opfern von Krieg, Gewalt und Unrechtsherrschaft gewidmete Totengedenken des Volksbundes.

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