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Sächsische Reservisten beim „Don-Fluß-Erinnerungsmarsch”

Für Ungarn bedeutete die Schlacht am Don DIE militärische Katastrophe des Zweiten Weltkriegs schelchthin. Das magyarische Kontingent von 200 000 Mann wurde von der anstürmenden Roten Armee zu Jahreswechsel 1942/43 völlig aufgerieben – zeitgleich mit dem Untergang der deutschen 6. Armee bei Stalingrad. Etwa 50 000 ungarische Soldaten fanden den Tod, 70 000 gingen in Gefangenschaft.

Zum Andenken an die Gefallenen veranstaltet  der Verband der Ungarischen Reservisten MATASZ mit Unterstützung des Budapester Verteidigungsministeriums seit zwölf Jahren den internationalen „Don-Fluß-Erinnerungsmarsch”. Dieses Jahr trafen sich Teilnehmer aus Ungarn, Deutschland, Rumänien, Österreich und Italien in Debrecen in Nordostungarn. Bereits zum dritten Mal nahmen auch sächsische Reservisten teil.

An zwei Marschtagen stellten die Teilnehmer ihre Leistungsfähigkeit als Reservisten unter Beweis. Der historischen Weiterbildung dienten Programmeinlagen von Traditionsvereinen und Zeitzeugen. So marschierte neben einer Dragonereinheit auch erstmalig eine Radfahrerkompanie auf, womit sich Organisators Fw d. R. JÁSDI Balázs  einen persönlichen Traum erfüllte. Die Gefallenen wurden mit Kränzen auf zahlreichen Gedenkstätten gewürdigt. 

Die sächsische Delegation unter der Leitung von HptFw d.R. Ralf Mick nutzte darüber hinaus die Gelegenheit, um die Sehenswürdigkeiten des Landes zu genießen. Auf dem Programm standen der Besuch einer Bastion in Eger, einer Gedenkstätte in der Puszta, dem Heldenplatz und der Zitadelle mit Bunkeranlage in Budapest.

Text und Foto: rm

Bildtext: Geschichte auf Schritt und Tritt: Sächsische Reservisten an der Gedenkstätte für den ungarischen Aufstand von 1849 gegen die Habsburger Monarchie. Das Herrscherhaus rief russische Truppen zu Hilfe, um die Revolution niederzuschlagen.

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