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Sanitätsdienst tagt in Bautzen




Mit ca. 50 Teilnehmern hat das Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung (Kdo SanEinsUstg) seine halbjährliche Tagung für Zivil-Militärische-Zusammenarbeit (ZMZ) mit Sanitätsstabsoffizieren und Sanitätsfeldwebeln d.R im Gesundheitswesen durchgeführt. In Bautzen informierten sie sich über aktuelle Themen des Sanitätsdienstes im Rahmen der ZMZ und zu Entwicklungen im zivilen Gesundheitswesen, insbesondere im Katastrophenschutz sowie zur medizinischen Versorgung im Großschadensfall.

Die Reservisten sind in Kreis- und Bezirksverbindungskommandos (KVK/ BVK) beordert und in dieser Funktion als Mittler zwischen ziviler Seite und dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr tätig.

Der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Bürgermeister Michael Böhmer, begrüßte die Tagungsteilnehmer in den Mauern der 1000-jährigen Stadt. Der Leitende der Veranstaltung, Oberstarzt Bruno Most, dankte dem Bautzener Stadtrat, Oberst a.D. Dr. Dr. Dieter Deutscher für seine engagierte Mitwirkung bei der Vorbereitung.

Besondere Aufmerksamkeit erregte der Erfahrungsbericht von Oberfeldarzt d.R. Dr. Michael Holch über Organisation und Durchführung einer Krankenhausevakuierung während der Hochwasserkatastrophe im Jahre 2002.

Der Chef des Stabes Landeskommando Sachsen, Oberstleutnant Ulrich Patho, berichtete zu Fähigkeiten, Rolle und Aufgaben im Katastrophenschutz. Sein Vortrag wurde ergänzt durch einen sehr anschaulichen Beitrag von Oberleutnant d.R. Pavel Moravec vom tschechischen Bezirksverteidigungskommando Aussig/Ústí nad Labem. Er hob die wachsende Bedeutung des grenzüberschreitenden Katastrophenmanagements hervor. Viele interessierten Fragen aus dem Publikum dazu bewiesen, dass dieses Thema einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit in Zukunft im Focus stehen wird. Hervorzuheben ist, dass in der Nato die ABC-Abwehr der tschechischen Armee einen herausragenden Ruf genießt.

Im Rahmen einer Exkursion vor Ort informierten sich die Teilnehmer über das kleine Volk der Sorben, das mit 40.000 Angehörigen in der sächsischen Oberlausitz und der brandenburgischen Niederlausitz lebt. Bautzen gilt als ihre „Hauptstadt“, was man an den zweisprachigen Straßenschildern sieht. So heißt Bautzen auf Sorbisch Budyšin (gesprochen: Budeschin). Unter anderem sind dort das sorbische Regionalstudio des MDR, der sorbische Zeitungsverlag und der Dachverband Domowina (Heimat) angesiedelt.

Text: Hans-Joachim Klaudius/Gerhard Baselt
Foto: Kdo SanEinsUstg

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