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Reservistenkameradschaft Riesa

Aus den Ländern

RK Riesa wieder im Ausbildungsbiwak

Während eines Ausbildungsbiwaks üben sich die Riesaer Reservisten im Leben im Felde. Besonderer Fokus liegt auf Überlebenstechniken.

Panorama

Bildautor: Haust - RK Riesa

Trotz des noch sehr kalten Windes und Temperaturen bei Nacht um den Gefrierpunkt führte die Reservistenkameradschaft Riesa vergangenes Wochenende wieder ihr Biwak zum Thema „Leben im Felde“.

Es war nach Einführung der Corona-Schutzmaßnahmen das erste Biwak seit 2 Jahren, dass durch die Kameraden durchgeführt wurde.

Zwar gab es im Zuge von RK-Abenden, egal ob virtuell oder in Persona immer wieder Ausbildungen doch war die Trennung für die Kameraden spürbar.

Ausbildung Karte-Kompass

Wenn wir uns das Lager der Reservisten anschauen, finden wir einen bunten Mix aus zwar immer noch tarnfarbenen Planen, sog. Tarps, und Zelten aber dazwischen auch dienstlich gelieferte Zeltbahnen der Bundeswehr. Wir erfahren, dass auch dies Teil des Biwaks ist und zum Ausbildungsthema „Feldunterkünfte“ gehört.

Die Reservisten sollen hier auch probieren können, was zweckmäßig ist und was nicht. Beispielsweise zeigt sich, dass diese Tarps sehr leicht und platzsparend sind, bei unzweckmäßigem Aufbau jedoch nur unzureichend gegen Kälte und Wind schützen. Gleiches kann auch für die diversen Zelte gesagt werden.

Die so gewonnenen Eindrücke werden die Teilnehmer sicher nicht vergessen und bei kommenden Ausbildungen besser vorbereitet sein.

In einem weiteren Ausbildungsabschnitt zeigt Hptm d.R. Hannes Reinhold was es alles braucht um ein Feuer zu entfachen und zu unterhalten. Intensiv erfahren die Teilnehmer hier die Unterschiede der verschiedenen Hölzer aber auch verschiedene Mittel und Wege Feuer zu entfachen.

Versorgt wurden die Kameraden ganz herkömmlich mittels Gruppenverpflegung. Das sind Überlebensrationen, die aber für mehrere Soldaten ausgelegt sind… eine Gruppe eben. Hier zeigen sich auch gleich die erlernten Fähigkeiten in der Praxis.

Gruppenverpflegung zum Mittag

„Beinahe jeder kann irgendwie ein Feuer entfachen und dieses am Leben erhalten. Die Kunst dabei ist jedoch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sparsam umzugehen und dabei die maximale Wirkung zu erzielen. Es macht einen riesigen Unterschied ob ich Holz einfach nur so ins Feuer werfe oder dabei methodisch vorgehe.“ so Reinhold. Und Feuer ist nicht gleich Feuer!

„Das ist Reservistenarbeit, wie ich sie mir wünsche!“, führt Obergefreiter der Reserve Enrico Thürmer aus. „Die Ausbilder nehmen sich hier die Zeit bei Mängeln und vor Allem Fragen auf einen einzugehen. Das ist anders, als damals in der Grundausbildung. Die Stimmung ist super und alle packen mit an trotz Kälte und wenig Schlaf.“

Wesentlicher Teil ihre Arbeit ist es die Überlebensfähigkeit der eigenen Reservisten aber auch der Bevölkerung zu erhöhen. Mit Biwaks wie diesem leisten die Kameraden einen Beitrag dazu und das kommt gut an, wie das gute dutzend Teilnehmer zeigt. Weitere Ausbildungen sind noch für dieses Jahr geplant.

Weitere Impressionen finden Sie in unserer Galerie.

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