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Reservistenkameradschaft Schneeberger Jäger

Militärische Aus- und Weiterbildung

RK Schneeberger Jäger und Gäste auf dem Gebirgsübungsplatz Reiteralpe




  • Von OG d.R. Tobias Zöbisch & OG d.R. Ronny Schamel
  • 21.06.2014
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GebirgsausbildungReiteralpeSchneeberger Jäger

Kleiner Gebirgsübungsplatz Reiteralpe

Die Reservistenkameradschaft Schneeberger Jäger führte vom 22.05. bis 25.05.2014 eine Gebirgsausbildung auf dem kleinen Gebirgsübungsplatz Reiteralpe durch. Ziel dieser Veranstaltung war es Individuelle Grundfertigkeiten zu stärken und zu festigen.

12 Kameraden der RK Schneeberger Jäger und jeweils 1 Kamerad der RK Dresden IV, RK Limbach-Oberfrohna, RK Heinrich von Plauen und RK Görlitz nahmen mit viel Freude und Einsatzbereitschaft teil.

Nach langer Anreise, Verladen des Gepäcks und der Verpflegung in die Seilbahn Oberjettenberg, begannen wir den 3 stündigen Aufstieg mit leichtem Marschgepäck auf den Schrecksattel Reiteralpe 1620 m üN. (1032 Höhenmeter). Nach einer Einweisung in den Lenzenkaser 2 (Berghütte) und der Übungsplatzbelehrung bezogen alle 16 Kameraden gesund, munter und gut gelaunt ihr Matratzenlager auf der Hütte. Nach dem Abendessen gab es noch eine Einweisung und Unterrichtung in Knoten und Bunde sowie im Abseilen.

Am nächsten Morgen hieß es um 06:30 Uhr Wecken und Frühstück zubereiten. Bei schönstem Wetter stand ein Bergmarsch am Rande der Österreichischen Grenze an. Alle Kameraden liefen den steinigen und schwer begehbaren Trampelpfad hinauf auf den großen Weitschartenkopf 1978,8 m üN und konnten sich erfolgreich in das Gipfelbuch eintragen. Nach einer etwas längeren Pause, genießen der Aussicht und der Gipfeleinweisung stiegen alle Kameraden den schwierigen Pfad wieder hinab. Am Fuße des Berges wieder angekommen gingen die Kameraden zur nächsten Herausforderung über, der 2005 hergestellte Traunsteiner Klettergarten am Fuße der Alten Traunsteiner Hütte (6 Routen und ca.: 15m Höhe) war das letzte Tagesziel. Nach dem Rückmarsch gegen 17 Uhr, begannen die Kameraden wieder gemeinsam das Abendessen zuzubereiten. Nach einer kurzen Tagesauswertung und Reflexion am Abend war auch der 2 Tag schon wieder vorbei und alle konnten von sich behaupten den Herausforderungen des Tages gewachsen zu sein.

Am Sonntag gab es dann gleich zum Vormittag das nächste große Erlebnis, nachdem alle Kameraden gefrühstückt hatten, begannen auch schon die Vorbereitung zum Abstieg in die ca.: 350 m lange Eishöhle unterhalb vom Schrecksattel. An der Eishöhle angekommen teilten sich die Kameraden in 2 Gruppen und bereiteten den Abstieg vor. Um an das Höhlenbuch zu kommen mussten die Kameraden 350m am Seilgeländer unter schweren Bedingungen in den Berg hinein. Steile Felswände Nässe und Kälte im Berg machten das Ab- und Aufsteigen sehr anspruchsvoll, dennoch stellten sich alle Kameraden erfolgreich auch dieser Herausforderung. Nachdem alle die Höhle erkundet hatten und sich jeder in das Höhlenbuch eingetragen hat verweilten wir noch einige Minuten an dem Atemberaubendem Felsmassiv außerhalb der Höhle und nutzten die Zeit für eine kleine Mittagspause. Dann hieß es wieder Gepäck Aufnehmen und weiter zur nächsten Station. Diesmal sollte an einem Kletterfelsen wieder „Geschick und Können“ gezeigt werden. Es wurde eine 10 Meter hohe Rinne hoch geklettert, danach mussten sich die Kameraden in Seilgeländer einhängen und diesem 30 Meter folgen um am Ende zu einer 18 Meter hohen Abseilstation zu kommen. Die Kameraden haben bei dieser Aufgabe viel Spaß gehabt und konnten alle ihr ganzes gesammeltes Wissen der letzten Tage Zeigen und unter Beweis stellen. Am späten Nachmittag hieß es dann zurück in die Hütte, das letzte Abendessen musste noch vorbereitet werden. Nach dem Abendessen hieß es dann wieder Tagesauswertung und Vorbereitung für den nächsten Tag.

Montag war Schwerpunkt das Reinigen der Hütte, die Übergabe und das Verlegen nach Hause. Alle Kameraden packten mit an und brachten den Lenzenkaser 2 in Windeseile auf Vordermann. Nach der Übergabe wurde das Gepäck zu Bergstation der Seilbahn gebracht, verladen und ins Tal gefahren. 6 Kameraden stiegen zu Fuß über den Schrecksattel ab, die restlichen 10 Kameraden fuhren nach Abschluss aller Maßnahmen mit Seilbahn ins Tal.
An der Seilbahnstation angekommen wurde die Ausrüstung Verladen und wir kamen zu dem Entschluss: „Wir kommen wieder“

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