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1. Spendenlauf ein voller Erfolg




Ein vierköpfiges Organisationteam bewegt Hunderte

Kaum zu glauben: In einem kleinen Laufteam wurde die großartige Idee eines Spendenlaufes geboren. Auf diese große Teilnehmerzahl hat das Organisationsteam hart hingearbeitet und ist sehr stolz darauf.

„Wir sind überwältigt und die viele Arbeit, die wir in den letzten Monaten investiert haben, hat sich gelohnt,“ erzählen die Organisatoren des „ersten Spendenlaufes Bundeswehr und Reservisten“ begeistert. Ein vierköpfiges Team, darunter Oberstleutnant d.R. Oliver Muhs und Korvettenkapitän Anke Mies, schaffte etwas, das zu Beginn der Planungen nicht absehbar war. „Dank unserer Unterstützer, die unseren Spendenlauf erst bekannt gemacht haben, sind die Teilnehmerzahlen so richtig in die Höhe gegangen“, blickt Oliver Muhs zurück. Nun hatte das zweiköpfige Team eine echte Herausforderung zu meistern. Anke Mies berichtet: „Um die Organisation der virtuellen Laufveranstaltung und die Anmeldungen abwickeln zu können, brauchten wir nun noch mehr Helfer.“ So wurde das Team mit Hauptfeldwebel d.R. Moritz Heilfort und Hauptbootsmann Jenny Naser erst komplett.

 

Die Idee

Alles begann mit der Corona-Pandemie. Wie kann man in Zeiten der sozialen Einschränkungen noch Kameradschaft erleben und gleichzeitig die körperliche Leistungsfähigkeit trainieren? Der „Wings for Life World Run“, der jährlich zugunsten der Rückenmarksforschung veranstaltet wird, gab einigen Läuferinnen und Läufern den Anlass, sich über die sozialen Medien zu finden und ein Laufteam zu bilden. Das Laufteam Bundeswehr und Reservisten war geboren. „Das hat Potential,“ dachten sich Oliver Muhs und Anke Mies und überlegten, wie es weitergehen könnte. „Für uns war von vornherein klar, dass wir Spenden sammeln wollen“, berichtet Korvettenkapitän Mies „und so machten wir uns an die Arbeit.“ Das Team entschied sich für einen virtuellen Lauf, an dem die Läuferinnen und Läufer eine Woche lang teilnehmen konnten. Den Nachweis der gelaufenen Kilometer erbrachten sie per Aufzeichnung des Laufes per App oder GPS-Uhr.

Großartige Unterstützer

„Wir waren ein kleines Laufteam im unteren zweistelligen Bereich,“ schaut Muhs zurück „und versuchten daher vor allem über die sozialen Medien, inklusive eines eigenen Podcasts, weitere Lauffreunde für  die Teilnahme an zahlreichen anderen Spendenläufen , auf dem Weg zu unserem eigenen 1. Spendenlauf, zu begeistern.“ Unterstützung für den eigenen Spendenlauf bekamen sie dabei außerdem aus der Politik und von zahlreichen Generälen der Bundeswehr. Die Schirmherrschaft übernahm MdB und Stellvertreter des Präsidenten des VdRBw e.V. Pascal Kober. Aus dem Einsatz in Afghanistan meldete sich Brigadegeneral Ansgar Mayer zu Wort und lief mit fast 400 Soldatinnen und Soldaten im Land am Hindukusch für den guten Zweck. „Besonders freuten wir uns über die Teilnahme des ehemaligen Generalinspekteurs Hans-Peter von Kirchbach, der im Alter von 79 Jahren die zehn Kilometer lange Strecke in zwei Stunden und 20 Minuten in einem Powerwalk hinter sich ließ und diesen auf seiner Facebookseite bewarb. Dafür unseren herzlichen Dank“, so Muhs.

 

19.280

Durch Startgelder von 1.901 Teilnehmenden und den Verkauf von Erinnerungscoins kam eine Spendensumme in Höhe von 19.280 Euro zustande. Da durch Sponsoren die organisatorischen Kosten übernommen wurden, konnten alle gesammelten Spenden zu jeweils 50 Prozent an den Combat Veteran e.V. und die Soldaten und Veteranen Stiftung des Deutschen Bundeswehrverbandes e.V. gehen. „Dass wir eine fünfstellige Summe zusammenbekommen haben, macht uns als Organisationsteam wahnsinnig stolz. Diese Spendensumme verdanken wir allen Teilnehmenden. Zu denen nicht nur aktive Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten sowie Angehörige der Bundeswehr, sondern auch zahlreiche Zivilisten gehörten, die keinen direkten Bezug zur Bundeswehr haben. Letzteres freut uns sehr, da wir von Anfang an auch das Ziel verfolgten, unseren Spendenlauf in die breite Öffentlichkeit zu tragen und das Band zwischen Bundeswehr und Gesellschaft weiter zu stärken,“ fasst Mies zusammen.

 

Ausblick 2021

Die Organisatoren um Oberstleutnant d.R. Muhs und Korvettenkapitän Mies wollen im nächsten Jahr an die Erfolge von diesem Jahr anknüpfen und haben verraten, dass der zweite Spendenlauf vom 4. September bis 11. September 2021 stattfinden wird. Auch dieser wird als virtueller Lauf durchgeführt. Das Organisationsteam möchte in Zeiten von Corona kein Risiko eingehen.

 

 

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