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Damals bei den 220ern…




Ein bisschen Nostalgie und "Landserromantik" gehört dazu. Was wäre unsere aktive und Reservistendienstzeit ohne die Erinnerungen, Anekdoten und Bilder. Unser Landesvorsitzender Constantin Graf von Faber-Castell sieht dies genauso und gewährt uns einen kleinen Einblick in seine aktive Dienstzeit.
 
Erinnerung I  "Ich war in den 80ern als Schiedsrichter bei einer Übung eingesetzt. Unter anderem hörte ich dabei den Funkverkehr des Panzerbrückenzuges mit. Dabei ergab sich folgendes Gespräch, während die Panzer samt Führungsfahrzeug Iltis auf der Autobahn (ja, damals kam sowas vor ) unterwegs waren. Der Funkname war LEGUAN. LEGUAN 1 hier LEGUAN Führer, kommen. Hier LEGUAN 1, kommen. Hier LEGUAN Führer, bei der nächsten Autobahnabfahrt müssen wir – kurze Pause und dann ganz laut weiter – Kruzefix, jetzt bin ich vorbei gefahren!"

Meine Dienstzeit
"Ich war aktiv vom 02.07.1979 bis 30.06.1985.
Meine allgemeine Grundausbildung (umgangssprachlich AGA) absolvierte ich vom 02.07. – 30.09.1979 (damals dauerte diese noch zwei Monate und war gefolgt von einer Spezialgrundaussbildung )  in der 4./GebirgsPionierBataillon 8. Ab 1.10.1979  bis 30.06.1984 diente ich in der GebirgsPanzerPionierKompanie 220 (ab 1981 Umbenennung zu PzPiKp 220). Dort war ich als Pionier, Gruppenführer, stellvertretender Zugführer und schließlich als S2 Offizier eingesetzt. In der Zeit vom 01.07.1984 bis 30.06.1985 war ich als ZugFührerOffizier in der 3./GebPiBtl 8 eingesetzt. Ich erinnere mich immer wieder gerne an diese Zeit und die Kameraden zurück."


Erinnerung II : "1985 im Februar, kalt, viel Schnee. Dennoch stand Wasserausbildung mit Sturmbooten auf dem Inn auf dem Dienstplan. Ich war Zugführer und musste früh noch zum Chef. Also befahl ich meinem Stellvertreter schon mal auf den Wasserübungsplatz zu verlegen und zu beginnen. Ca. 1 Stunde später fuhr ich mit meinem Iltis hinterher. Etwa auf halber Strecke kam mir ein Soldat meines Zuges zu Fuß entgegen. Ich hielt an und fragte was denn los sei. Seine Antwort: "Herr Leutnant, wir haben den LKW im Inn versenkt!"  Um mit dem S-Boot-Hänger rückwärts zum Wasser stehen zu können, wollte der Fahrer zuerst auf der Rampe am Wasser in Richtung Fluss fahren um dann eine 180 Wendung zu machen und mit dem Lkw bergwärts zu stehen. Dummerweise war die Rampe schneebedeckt und darunter vereist. So fing der LKW mit Hänger in dem Moment an seitwärts zu rutschen, als er parallel zum Fluss stand. Lediglich eine Spundwand unter Wasser verhinderte eine Katastrophe. So sah es sogar lustig aus, Fahrer und Beifahrer saßen im schräg stehenden Fahrerhaus, daß Flußwasser stand etwa auf der Mitte der Scheiben."
 
Mit ein paar Kameraden aus dieser Zeit betreue ich eine Facebookseite mit zahlreichen Fotos und Kommentaren zur GebPzPiKp 220. Ein Blick durch klick lohnt sich  >>> Gebirgspanzerpionierkompanie 220
 
Text: Constantin Graf von Faber-Castell
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