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Klein und hässlich können wir!




Mannschaftsführer Feldwebel d.R. Chris Dornheim: "Klein und hässlich können wir!"
Am 04.-05. Februar stellten sich die vier Kameraden Feldwebel d.R. Dornheim, Stabsunteroffizier d.R Klupsch und die beiden Oberstabsgefreiten d.R Greiner und Pfeiffer, alle Anghörige der RSUKp Thüringen, zusammen mit 25 anderen Teams den zahlreichen Herausforderungen des Kommandowettkampfes "Kalter Marsch" in Bruchsal.

Es war bekannt, dass es eine fordernde Tag- und  Nachtphase geben wird. Was aber genau dabei auf die Kameraden zukommt, wussten sie nicht. Der Tagmarsch begann um 0800 mit 10Kg Gepäck auf dem Rücken und erstreckte sich über ca. 8,5km. Bei den 20 Prüfungen aus dem Bundeswehr- und Blaulichtbereich waren Fitness und Köpfchen gefragt. Auch das Schießen gestaltete sich facettenreich. Im Schießsimulator wurde der Umgang und die Einhaltung taktischer Grundsätze mit dem Standardgewehr G36, dem Maschinengewehr MG3 und der Panzerfaust 3 im Rahmen eines  Gruppengefechtsschießens unter Beweis gestellt. Auch unter realen Bedingungen überzeugten die Kameraden mit ihrer Treffsicherheit  beim Schießen mit Gefechtsmunition  mit den Waffen G36, der Pistole P8, MG3 und  der Maschinenpistole MP7. 

Nachdem die fordernde Tagphase überstanden war, blieben rund 4 Stunden Zeit zum Erholen und Vorbereiten für die Nacht. (siehe Bild links) Ruhepause auf dem Rucksack. Foto: Andreas GreinerDie Lage für den rund 10km langen Nachtmarsch lässt sich einfach beschreiben. Alle Teilnehmer wurden auf einem Kfz Marsch zum Startpunkt von Feindkräften entführt und waren ab diesem Zeitpunkt völlig orientierungslos. Man stelle sich nur diese enorme zusätzliche mentale Belastung vor.  Die Teams flüchteten im weiteren Verlauf und schlugen sich zum Aufnahmepunkt durch, möglichst ohne erneut  von feindlichen Kräften aufgeklärt und  gefangengenommen zu werden, denn das bedeutete Punktabzug. Unsere Kameraden erreichten ihr  Ziel 20 Minuten vor Ablauf der Maximalzeit und holten damit insgesamt in dieser Phase 80 von 100 möglichen Punkten. "Einmal wurden wir aufgeklärt, konnten aber entkommen. Andere Teams hatten teilweise nicht soviel Glück. Klein und hässlich können wir ", scherzte Teamführer Feldwebel d.R Dornheim. Unterm Strich reichte es für unsere "Thüringer Kommandos" für einen soliden und absolut respektablen 14. Platz.

Wer sich einen Überblick über diesen Wettkampf verschaffen möchte, hier ein Video (youtube).
 

Text: Andre Pflügner
Bilder: Andreas Greiner / Reservistenkameradschaft Sonneberg

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