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Reservistenkameradschaft Jena

Öffentlichkeitsarbeit

Der Toten gedenken – Volkstrauertag am Nordfriedhof Jena




Die Teilnehmer des Volkstrauertages in Jena auf dem Weg zum Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges

Bildautor: Sebastian Reuter

Kranzniederlegung durch die RK Jena

Bildautor: Sebastian Reuter

Burschen der beiden ältesten Burschenschaften Germania und Arminia auf dem Burgkeller legen einen Kranz nieder.

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Ehrenwache der Reservistenkameradschaft (RK) Jena

Bildautor: Sebastian Reuter

Auch die Jenschen Burschen der Arminia a.d. Burgkeller und Germania waren anwesend.

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Der Oberbürgermeister der Stadt Jena Dr. Nitzsche spricht über das Leid der beiden Weltkriege und den aktuellen Ukrainekrieg.

Bildautor: Sebastian Reuter

Zivile Gäste, Vertreter der Jenaer Reservisten und Burschenschaft Germania

Bildautor: Sebastian Reuter

Der Leiter des Kreisverbindungskommandos Jena Oberstleutnant d.R. Hendrik Walter spricht über zwei ukrainische gefallene Soldaten.

Bildautor: Sebastian Reuter

Die Abordnung der Reservistenkameradschaft Jena

Bildautor: Sebastian Reuter

Die ukrainische Studentin Oleksandra Yakovlyeva spricht über Trauer und Verluste im Ukrainekrieg.

Bildautor: Sebastian Reuter

Die zivilen Gäste während der Nationalhymne

Bildautor: Sebastian Reuter

Die Abordnung der Reservistenkameradschaft Jena gemeinsam mit Vertretern des Kreisverbindungskommandos

Bildautor: Sebastian Reuter

Nebelig war es und bitterkalt, als wenn das Wetter diesen Tag genauso gestalten möchte, wie es die Reservisten in Jena taten. Volkstrauertag, das ist der Tag, an dem die Menschen in Deutschland den Opfern von Krieg und Verfolgung gedenken.

Eine Brücke über 100 Jahre

Ein besonderer Ehrengast der Reservistenkameradschaft Jena war Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche. Er berichtete über den Volkstrauertag, der 1925 das erste Mal in der Weimarer Republik begangen wurde. Den Gefallenen des ersten Weltkrieges zu gedenken war das Ziel dieser Veranstaltung. 1934 als Heldengedenktag missbraucht, als Internationaler Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors in der DDR begangen, fand diese Veranstaltung 1952 in den alten Bundesländern seinen endgültigen Platz in unserer Gesellschaft am zweiten Sonntag vor dem ersten Adventssonntag.
Diese Brücke weiter schlagend erinnerte Dr. Nitzsche an die Gefallenen der beiden Weltkriege und betonte die Schrecken des Ukrainekrieges. Der Oberbürgermeister wies auch darauf hin, dass es nicht nur der Krieg selbst ist, sondern auch die Opfer und die Zerstörung in einem Ausmaß, wie man es sich in Europa seit langem nicht mehr vorstellen konnte.

Gefallene Kameraden

Genauere Angaben machte Oberstleutnant der Reserve Hendrik Walter, Leiter des Kreisverbindungskommandos (KVK) in Jena. Er erinnerte an Roman Sunak, einen Chief Sergeant der in der am 25.08.22 in der Kharkiv-Region fiel. Sunak lebte eigentlich in Spanien, trat 2014 jedoch der ukrainischen Armee bei um beim Kampf gegen Russland zu helfen. Gerade einmal 25 Jahre alt wurde Vladyslav Palenychka, der als Lieutenant Commander im vierten Luftlandebataillon kämpfte. Palenychka wurde Opfer von schwerem Artilleriebeschuss in der Kherson-Region.

„Trauer ist gnadenlos ehrlich“

Über persönliche Trauer sprach Oleksandra Yakovlyeva, eine ukrainische Studentin aus Jena. Sie berichtete, wie schwer einen die Trauer trifft, wenn man die Nachricht vom Tod eines geliebten Menschen erfährt. Diese Trauer erfuhr auch Nadja, die ebenfalls eine ukrainische Studentin in der thüringischen Universitätsstadt ist. Der Verlobte ihrer Zwillingsschwester, Serhiy, wurde mit seiner Einheit nach Donezk versetzt, wo sie auf eine russische Panzereinheit trafen. Um den Rückzug seiner Einheit zu ermöglichen, beschoss Serhiy den Gegner mit Anti-Panzerwaffen und lenkte so die Aufmerksamkeit des Feindes auf sich. Er opferte sein Leben für seine Kameraden. Am Anfang vermisst, wurde sein Tod im März 2022 bestätigt.

 

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